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Ein wunderbarer Tag verlangt nach einem außergewöhnlichem Ambiente!

Sie sind auf der Suche nach dem besonderen Flair in Stadtnähe, wollen ungestört in den alten Mauern des Schloss Waxenberg feiern, dann sind Sie hier genau richtig!

Machen Sie Ihren Traum zur Traumhochzeit und erleben Sie Ihre Feierlichkeit im einzigartigen Ambiente des "SCHLOSS WAXENBERG".
Genießen Sie Ihre Veranstaltung im herrschaftlichen Rittersaal, in der eleganten Schlosskapelle, im Innenhof mit Brunnen oder Gewölbesaal.

 

Ob "ganz normal" - "ritterlich" oder "exclusiv" .....es wird der schönste Tag im Leben zum unvergesslichen Fest.

Egal ob Sie den Fotografen, das Catering, die Frisur, die Unterbringung, die musikalische Begleitung, den passenden Ring, den Cinderella-Schuh, die Kinderbetreuung, den Profi für Ihre florale Gestalltung, die lecker Hochzeitstorte, das bezaubernde Feuerwerk,.....suchen. Wir können alles vermitteln!

 

Sagenhafte Geschichte

Waxenberg hat Geschichte – hat Kultur Das Buch “Waxenberg hat Geschichte – hat Kultur” erzählt über die fast 1000 jährige Geschichte der Herrschaft Waxenberg, über die Besiedelung des Mühlviertels, über die Babenberger, Habsburger und Starhemberger als Besitzer und über das Landgericht Waxenberg, das bei den Verbrechern sehr gefürchtet war.

 

Das Buch ist um € 25,00 zuzüglich Versandkosten erhältlich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Über Anregungen oder Fragen würde ich mich freuen, Friedrich Wimmer.

Leiste Buch

Die Chronik von Waxenberg

11.Jh.: Das hochfreie Geschlecht der Wilheringer beginnt von ihrem Herrschaftsmittelpunkt südlich der Donau ( Burg Wilhering ) gemeinsam mit seinen Ministerialien mit Rodungen nördlich der Donau.

Leiste Geschichte A

1143-1146: Gründung des Zisterzienserstiftes Wilhering durch Ulrich II und Cholo von Wilhering. Das Bistum Passau erhält von den Wilheringern das Land südlich der Donau und bekommt dafür die Ländereien im Nordwald. Das Rodungsgebiet der Wilheringer erstreckt sich dadurch von der Donau bis zur böhmischen Grenze, vom Haselgraben bis zur großen Mühl. Es entsteht dadurch die größte Herrschaft im heutigen Mühlviertel.

1145: Cholo von Wilhering erbaut im Mittelpunkt seiner Rodungs- Herrschaft seine neue Burg und nennt sich von nun an Wilhering- Waxenberg. 1146: Waxenberg zum ersten Mal urkundlich genannt.

1150: Die Wilheringer Waxenberger sterben in Manneskraft aus.

1170: Wernherr von Griesbach heiratet Elisabeth von Waxenberg und kommt so in den Besitz von Waxenberg. Die Griesbacher waren im Gefolge der Babenberger Herzöge. Wernherr war 1181 am Reichstag von Kaiser Friedrich Barbarossa in Nürnberg.

1220: Die Griesbacher sterben in Manneskraft aus.

1220: Otto von Schleunz erbt die Herrschaft Waxenberg und veräußert sie an die Babenberger, die dadurch ihr Land nach Westen weiterhin ausdehnen und die Vorherrschaft des Bistums Passau zurückdrängen. Beim Aussterben der Babenberger 1246 ist die Herrschaft im Mühlviertel die westlichste Grenze von Österreich.

1241-1291: Die Schaunberger erheben während der unruhigen Regierung des letzten Babenbergers infolge der Ehe von Wernherr v. Schaunberg mit Hedwig , der Bruderstochter von Heinrich v. Griesbach-Waxenberg Anspruch auf Waxenberg und behaupten die Herrschaft bis 1296, wo sie ihnen Herzog Albrecht von Habsburg nach der Belagerung von Waxenberg wieder entriss.

1291-1614: Waxenberg wird landesfürstlich und ist im Besitz der Herzöge von Österreich. In dieser Zeit wird Waxenberg immer wieder in Pfand oder Lehen weitergegeben, so z.B. an die Walseer, Liechtensteiner, Jörger, Rabenhaupt oder Gera.

1614: Christoph v. Gera erhielt 1614 die Herrschaft Waxenberg gegen 330.000 Gulden als Eigentum.

1626: Die Burg wird im Bauernkrieg beschädigt.

1647: Christoph v. Gera verkauft die Herrschaft an Konrad Balthasar v. Starhemberg. Waxenberg befindet sich noch heute in Besitz der Starhemberger.

1756: Burg Waxenberg brennt durch Blitzschlag nieder und wird dem Verfall preisgegeben.

Dieses Schloss wurde zwischen 1905 und 1910 als Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude errichtet. Der Baustil ist gleich wie das später errichtete Forsthaus.

Leiste Schloss neu

So wie das alte Schloss wurde es auch als Sommerlager des Studentenfreikorps, als Mütterheim, Umsiedlerlager und Kriegsblindenheim verwendet. Zurzeit werden darin Ferienwohnungen vermietet.

Baulich von Interesse ist der Rittersaal mit einer wertvollen alten Holzdecke aus dem Schloss Eschelberg. An den Wänden erkennt man noch die gemalten Wappen der Lehensherrn, die Waxenberg während des Besitzes der Habsburger innehatten.

Schloss Waxenberg wurde bereits im 17. Jahrhundert errichtet. Der genaue Zeitpunkt und sein Erbauer konnte allerdings nicht eruiert werden. Sicher ist, dass das Schloss schon vor 1674 erbaut wurde, da es am Vischer Stich abgebildet ist. Das Schloss ist hufeisenförmig und 2- geschossig um einen Hof gebaut.

Leiste Schloss alt

Den Vorplatz beschatten 3 mächtige Linden. Ein achteckiger Steinbrunnen aus dem 17. Jahrhundert mit 4 wasserspeienden Blätterköpfen, die einen Obelisken tragen, steht im Schatten der Linden im Schlosshof. Vor dem Schloss steht noch ein Brunnen, datiert mit 1776 aus der Zeit Maria Theresias.

Im östlichen Schlossflügel befindet sich die von Conrad Balthasar von Starhemberg um etwa 1645 erbaute Schlosskapelle, die dem Hl. Josef geweiht ist und seit 1785 Pfarrkirche ist. 1858 wurde die Kapelle um ein Joch hofseitig erweitert und 1866 ein Kirchturm errichtet.

Der Altar ist neugotisch und stammt aus dem Jahr 1892 und wurde anstelle des alten Barockaltares aufgestellt. Drei ebenfalls neugotische Statuen schmücken den Altar: St. Josef, ( der Kirchenpatron ), flankiert von St. Camillus ( Patron der Krankenpfleger ) und St. Joachim ( wie St. Josef, Patron der Eheleute). Vom früheren barocken Hochaltar befinden sich noch an der Südseite ein Christus auf den Wolken und die Statue von St. Johannes Nepomuk.

An der nordseitigen Wand befinden sich eine barocke Statue des Hl. Florian und links vom Altar St. Ivo von Hälori ( Patron der Richter, Notare, Rechtsanwälte und Gerichtsdiener, eine Erinnerungsfigur an jene Zeit, in der Waxenberg noch Landgericht war). Die Figuren von St. Ivo und St. Nepomuk sind laut Georg Dehio Rokokostatuen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der Hl. Florian wurde um 1700 geschnitzt. Das Abendmahlfresko über dem Altar ist Spätbarock.

Eine alte Sage erzählt:

Im alten Schloss Waxenberg geisterte es. Der Turmwächter und seine Frau wussten, dass es eine arme Seele war und beteten für sie täglich ein Vaterunser. Eines Abends ging die Tür auf, eine Kugel rollte ins Zimmer. Allmählich wurde daraus die Nebelgestalt einer Frau sichtbar, die sich für das Vaterunserbeten bedankte. Von nun an war es ruhig im Schloss.